Die arroganten Stars

Ribery und die anderen verwöhnten Topstars

Sie verdienen alle Millionen. Und dennoch sind sie ihre Millionen oft nicht wert. Die Rede ist von unseren verwöhnten Topstars, wie es jüngst am Beispiel Ribery vom FC Bayern wieder einmal zu beobachten ist. Da gaukelt ein Ribery Verletzungen vor, um nicht richtig mit trainieren zu müssen nur weil er den “Spaß” beim Training unter Louis van Gaal vermisst. Der so trainingsscheue Herr Ribery (er kam für 25 Millionen! zum FC Bayern) verdient im Monat 312.500 Euro Netto! Vielleicht sollte er angesichts dieser Tatsache einmal überlegen, ob es angebracht ist, sofort den Trainer und seinen Führungsstil zu kritisieren. Es ist eben nicht immer nur “Spaß”, der im Vordergrund stehen darf, sondern in erster Linie ist es sein Job und der FC Bayern sein Arbeitgeber, der nun wirklich nicht mit finanziellen Vergütungen geizt.  Es wurde bereits ernsthaft angedacht das Jahreseinkommen von Herrn Ribery auf 8 Millionen Euro zu erhöhen. Bei diesen ausgezahlten Summen gehören akribisches Arbeiten und Ernsthaftigkeit auf die Tagesordnung.

Realitätsverlust und Dekadenz

Da ist es fast schon eine logische Konsequenz, dass viel Stars an Arroganz und Realitätsverlust leiden. Diese exorbitanten Summen an Gehältern verderben den Charakter der Spieler, und die Bereitschaft sich zum Wohl des Vereins bzw. der Mannschaft einzusetzen schwindet zusehends. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Spieler ohne viel zu murren in den Dienst ihrer Mannschaft stellten und es als Ehre betrachteten überhaupt für ihren Verein auf dem Trainigsplatz stehen zu dürfen. Leider ist der Fußball in seiner Urform durch den Kommerz in den oberen Fußballligen Deutschlands und Europas sehr gefährdet.

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Autor: buzz
Datum: Freitag, 4. September 2009 18:41
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2 Kommentare

  1. 1

    Alles richtig. Nur haben wir normale Fans, die wir den Sport an sich lieben, den Kampf längst verloren. Der Kommerz regiert, das werden wir nicht mehr ändern können. Die Zukunft heißt Hoffenheim, Wolfsburg, RB Leipzig etc. Die bunte PR-Veranstaltung mit Fußball-Anteil findet bereits statt.
    Genau deshalb schaue ich mir noch maximal dritte Liga an. Und selbst das nur noch selten, meist bin ich auf Plätzen, auf denen Fünftligafußball geboten wird. Spannend ist es da auch, alles ist nah dran, die Wurst schmeckt hervorragend und das Bier ist bezahlbar. Kostenlose Parkplätze sind inklusive.
    Was mich freut: Du als Werder-Fan kritisierst die Kommerzialisierung und damit den Seelenverlust. Das hätte ich – ehrlich gesagt – nicht erwartet. Denn wenn man sonst mit Bundesliga-Fans spricht, merkt man jedes Mal, dass sie den Fußball als Ganzes gar nicht mehr erfassen. Sie sind vollkommen drin in der Show. Sie wissen oft nicht einmal, wie DFL und DFB den Fußball unterhalb der Zweiten BL seit Jahren mit Reformen kaputt machen.
    Werder wäre für mich erreichbar, der HSV auch. Aber diese zusammengewürfelten Truppen aus aller Herren Länder interessieren mich nicht mehr. Warum sollte ich auch 50 Euro für ein einziges Bundesliga-Spiel ausgeben, wenn ich dafür bei meinem Fünftligisten bereits eine Dauerkarte bekomme und dafür eine ganze Saison ehrlichen Fußball mit Identifikation genießen darf?

  2. 2

    Naja, von mir bekommen sie kein Cent. Vielleicht von den Leuten, die die Spiele sehen, von den Spielen lesen usw.?
    Nimm mir es nicht übel, ich kann einfach über Fußball nicht kommentieren.
    Dein Blog sieht übrigens ganz schon aus, es ist nur nicht mein Ding.
    Schöne Grüsse

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