Die arroganten Stars
Freitag, 4. September 2009 18:41
Ribery und die anderen verwöhnten Topstars
Sie verdienen alle Millionen. Und dennoch sind sie ihre Millionen oft nicht wert. Die Rede ist von unseren verwöhnten Topstars, wie es jüngst am Beispiel Ribery vom FC Bayern wieder einmal zu beobachten ist. Da gaukelt ein Ribery Verletzungen vor, um nicht richtig mit trainieren zu müssen nur weil er den “Spaß” beim Training unter Louis van Gaal vermisst. Der so trainingsscheue Herr Ribery (er kam für 25 Millionen! zum FC Bayern) verdient im Monat 312.500 Euro Netto! Vielleicht sollte er angesichts dieser Tatsache einmal überlegen, ob es angebracht ist, sofort den Trainer und seinen Führungsstil zu kritisieren. Es ist eben nicht immer nur “Spaß”, der im Vordergrund stehen darf, sondern in erster Linie ist es sein Job und der FC Bayern sein Arbeitgeber, der nun wirklich nicht mit finanziellen Vergütungen geizt. Es wurde bereits ernsthaft angedacht das Jahreseinkommen von Herrn Ribery auf 8 Millionen Euro zu erhöhen. Bei diesen ausgezahlten Summen gehören akribisches Arbeiten und Ernsthaftigkeit auf die Tagesordnung.
Realitätsverlust und Dekadenz
Da ist es fast schon eine logische Konsequenz, dass viel Stars an Arroganz und Realitätsverlust leiden. Diese exorbitanten Summen an Gehältern verderben den Charakter der Spieler, und die Bereitschaft sich zum Wohl des Vereins bzw. der Mannschaft einzusetzen schwindet zusehends. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Spieler ohne viel zu murren in den Dienst ihrer Mannschaft stellten und es als Ehre betrachteten überhaupt für ihren Verein auf dem Trainigsplatz stehen zu dürfen. Leider ist der Fußball in seiner Urform durch den Kommerz in den oberen Fußballligen Deutschlands und Europas sehr gefährdet.
Thema: Allgemein, Bayern München | Kommentare (2) | Autor: buzz